Canvasback-Enten
Aythya valisineria
Die Amerikanische Ente ist eine der größten Entenarten Nordamerikas und wird als Tauchente klassifiziert, da sie ihre Nahrung hauptsächlich im Tauchgang erbeutet. Der schräge, lange Schnabel eignet sich perfekt zum Graben von Wasserwurzeln, die einen Hauptbestandteil der Nahrung dieser Ente bilden. Es handelt sich um kräftige und elegant aussehende Enten.
Während der Brutzeit haben männliche Canvasback-Enten einen rostroten Kopf, einen schwarzen Hals und eine schwarze Brust sowie weiß strukturierte Flügel, daher der Name Canvasback. Sie haben rote Augen, einen schwarzen Schnabel und graublaue Beine und Füße. Weibchen haben einen helleren, kastanienbraunen Kopf, sind insgesamt heller gefärbt und weisen eine stärkere Marmorierung im gesamten Gefieder auf. Männchen sind etwas größer als Weibchen.
Verbreitung: Das Wintergebiet der Bergenten erstreckt sich von den nördlichen Bundesstaaten des Mittleren Westens über Westkanada bis nach Alaska. Die Brutgebiete im Sommer liegen in der Regel an der Westküste, im Süden der USA und in Mexiko.
Lebensraum: Ihr Winterlebensraum sind vor allem Brackwasser in Küstennähe. Zur Brutzeit im Sommer ziehen sie in überflutete Präriegebiete und Sümpfe.
Status in der Wildnis: Einst ein häufiger Anblick während der Überwinterung in der Chesapeake Bay, erlebten diese Enten in den 1980er Jahren einen starken Rückgang, hauptsächlich aufgrund der Zerstörung ihrer wichtigsten Nahrungsquelle im Winter, der Unterwasservegetation. Auch ihr Nistplatz ging verloren. Naturschützer bemühen sich, und die Enten selbst haben sich angepasst, um zu überleben. Obwohl ihre ursprüngliche Population nicht zurückgekehrt ist, haben sich die Bergenten als äußerst widerstandsfähig erwiesen und zur Stabilisierung ihrer Population beigetragen, indem sie Ostseemuscheln zu einem wichtigen Bestandteil ihrer Ernährung gemacht haben. Sie müssen weiterhin dringend beobachtet und geschützt werden.
Status in der Vogelzucht: Die Amerikanischen Riesenenten sind in der Vogelzucht nicht weit verbreitet, gedeihen aber gut in Gefangenschaft. Sie eignen sich auch gut als Vogelbegleiter, da sie gut mit anderen Entenarten auskommen. Sie können etwas scheu und misstrauisch sein, aber sobald sie sich an Menschen gewöhnt haben, passen sie sich an und gedeihen gut.
Zucht: Die Zucht von Riesenenten in Gefangenschaft kann schwierig sein. Sie können im ersten Jahr fruchtbar sein, brüten aber normalerweise erst mit zwei oder drei Jahren. Die Brutzeit beginnt im Frühjahr, und die Nester werden auf dem Boden gebaut, wobei die natürliche Vegetation als Schutz dient. Das Gelege besteht normalerweise aus 6-8 hell olivfarbenen Eiern, die das Weibchen 23-29 Tage lang bebrütet. Die Küken werden erfolgreich vom Weibchen aufgezogen und sind relativ einfach aufzuziehen.
Lebensdauer: Es handelt sich um langlebige Enten, die bei guter Haltung über 20 Jahre alt werden können.
Größe: Sie gehören zu den schwersten und größten nordamerikanischen Enten. Sie sind 45–55 cm lang und wiegen zwischen 1,0 und 1,6 kg. Die Flügelspannweite beträgt 78–89 cm.
Haltungsanforderungen: Die Amerikanische Riesenente benötigt Platz und eine Wasserquelle. Zum Brüten und Nisten benötigen sie natürliches Gebüsch und vegetative Verstecke. Lege- und Nistkästen mögen sie nicht. Ihr Gehege muss vor Raubtieren geschützt sein. Außerdem sollte es überdacht sein, damit die Enten nicht wegfliegen können.
Ernährung: Eine hochwertige Entenernährung in Kombination mit Zugang zu Grünzeug und anderen Variationen in der Ernährung ergibt einen soliden Fütterungsplan.
Sonstige Hinweise: Der lateinische Name dieser Enten, Aythya valisineria, leitet sich von ihrer Hauptnahrungsquelle, dem wilden Amerikanischen Sellerie oder Vallisneria Americana, ab. Die Unterwasserknollen der wilden Selleriepflanze werden durch Tauchen geerntet, und die Schnabelform der Ente ist so gestaltet, dass sie die Pflanzen effektiv ausreißen kann. Leider sind diese Wasserpflanzen stark zurückgegangen, aber die Enten haben sich an ein breiteres Spektrum an Pflanzen und Tieren angepasst.